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Pressemitteilung

Elektromobilität - Kreisrat geht mit gutem Beispiel voran

Erstes Elektroauto in der Gemeinde Hainsfarth

Matthias Schwarz und Matthias Fritzsche vor dem Peugeot Ion

Seit ein paar Tagen fährt in der Nordriesgemeinde das erste E-Mobil. "Das ist die Zukunft und wird in ein paar Jahren völlig normal sein", ist sich Matthias Fritzsche aus Steinhart sicher. Er und seine Frau Ilona haben sich einen Peugeot Ion vom Autohaus Binninger in Wilburgstetten gekauft. Kompetente Unterstützung bei seiner Entscheidung fand das Ehepaar Fritzsche durch die Ratschläge von Matthias Schwarz aus Deiningen, dem ersten staatlich anerkannten Berater für Elektromobilität in Schwaben, welcher selbst seit 4 Jahren elektrisch fährt. "Vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass ich schon bald ein E-Mobilist sein würde. Als ich mich jedoch näher mit dem Thema befasste, überzeugten mich die vielen Vorteile", so der ÖDP Kreis- und Gemeinderat. Auch seine Frau Ilona liebt es, elektrisch zu fahren und ist besonders vom lautlosen Dahingleiten begeistert. "90% unserer Fahrten sind Kurzstrecken und mit unserem neuen Auto leicht auch ohne Ladestopps zu erreichen," begegnet Matthias Fritzsche dem Argument der geringeren Reichweite der E-Fahrzeuge. "Endlich Fahrspaß ohne schlechtes Gewissen, denn es entstehen keine giftigen Abgase, kein CO2 und kein Lärm." Weiter führt er aus: "Das Auto ist sogar richtig wirtschaftlich, denn es ist 10 Jahre steuerfrei, braucht kaum Wartung, fährt zum halben Preis bzw. man tankt den Strom vom eigenen Dach. Also eine Win-Win Situation, da wirtschaftlich und nachhaltig." Kein fossiler Brennstoff, welcher tausende von Kilometern unterwegs war und aufwändig aufbereitet werden muss, sondern ein regionaler Kreislauf mit Energie aus dem Landkreis oder von der eigenen Photovoltaikanlage. So bleibt die Wertschöpfung vor Ort und er spart sich künftig die Fahrten zur Tankstelle. Elektronauten lernen anders zu denken, denn während Verbrennungsfahrzeuge meist leergefahren werden, um dann an der Tankstelle wieder voll gefüllt zu werden, lädt ein Elektroauto möglichst wo immer es gerade steht und ist so stets einsatzbereit. Deshalb setzt sich Matthias Fritzsche als Kreisrat auch für einen zügigen Ausbau der Ladeinfrastruktur im Landkreis Donau-Ries ein, damit auch das Nachladen der Autos an der Arbeitsstelle oder beim Einkaufen einfach möglich ist. Jeder, der ein Elektroauto fährt, setzt ein Signal für den Klimaschutz und eine erfolgreiche Energiewende, denn der persönliche CO2 Fußabdruck verringert sich erheblich und man geht damit einen wichtigen Schritt in eine lebenswerte Zukunft.

 

Text & Bilder: Matthias Schwarz, Deiningen

Matthias Fritzsche vor seinem Peugeot Ion

Matthias Fritzsche vor seinem Peugeot Ion

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