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Atomkraft: Nichts gelernt in Japan?

Immer noch leiden viele Menschen in Japan an den Folgen der atomaren Katastrophe in Fukushima vor 10 Jahren. Johannes Thum von der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP): Der Kampf gegen Atomkraft ist noch nicht beendet; die nukleare Lobby ist weltweit aktiv und versucht unter dem Label 'klimaneutral' einen Neustart.

Foto: ÖDP Donau-Ries/Dillingen

Bis zur Explosion in Fukushima waren 54 Atomkraftwerke in Japan am Netz und deckten damit rund 30 Prozent ihres Strombedarfs. Mit dem japanischen Ziel, bis 2050 emissionsfrei zu werden, bekommt die Atomkraft mit ihrer „CO2 freien Stromproduktion“ wieder Aufwind. Aktuell sind 9 Atomkraftwerke am Netz und weitere Genehmigungsverfahren laufen. In Japan existiert kein Atommüllendlager und die ganze Region ist stark erdbebengefährdet.; trotzdem regt sich im Land kaum Protest. Nichts gelernt oder brauchen die Japaner noch ein zweites Fukushima?“  Am Dienstag, den 6. Juli 2021, erinnern bei der monatlichen Mahnwache am Liebfrauenmünster in Donauwörth von 18:15 bis 18:45 Uhr Atomkraftgegnerinnen und -gegner, an diesen atomaren GAU und demonstrieren gegen den Weiterbetrieb der noch weltweit laufenden Atomkraftwerke. Die Mahnwache, veranstaltet von Bündnis 90 / Die Grünen, der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) und engagierten Bürgern und Bürgerinnen, fordert eine sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke weltweit.

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